Die Zeit zeigt es

Die Zeit zeigt es.

Ein Mann heißt Adam. Er wohnt in einem kleinen Dorf. Adam ist arm, aber er ist freundlich und ruhig. Er hat eine kleine Familie. Sein Sohn heißt Daniel. Sie wohnen in einem kleinen Haus am Rand des Dorfes. Adam hat ein Pferd. Das Pferd heißt Max. Max ist weiß. Max ist stark und klug. Adam und Daniel lieben Max. Max hilft auf dem Feld. Er zieht den Wagen. Er trägt Holz. Er ist wie ein Freund für die Familie. Jeden Morgen steht Adam früh auf. Er isst ein kleines Frühstück, dann geht er aufs Feld. Daniel geht mit. Max geht auch mit. Sie arbeiten zusammen. Adam gräbt. Daniel trägt Wasser. Max zieht den Wagen. Am Abend sind sie müde, aber sie sind zusammen. Eines Tages kommt ein reicher Mann ins Dorf. Er sieht Max. Er sagt: “Dein Pferd ist sehr schön. Ich will Max kaufen. Der reiche Mann bietet viel Geld an. Adam sagt: “Nein, danke.” Max gehört zur Familie. Der Mann geht. Im Dorf reden die Leute. Sie sagen, warum verkauft Adam sein Pferd nicht? Er braucht Geld. Andere Leute sagen: adam ist dumm. Adam bleibt ruhig. Ein paar Tage später ist Max weg. Der Stahl ist leer. Adam sucht.” Daniel sucht. Sie rufen Max, Max. Sie laufen durch das Dorf. Sie gehen zum Wald. Sie finden Max nicht. Am Abend sind sie traurig. Die Leute im Dorf lachen. Sie sagen: “Siehst du? Adam kann sein Pferd nicht halten?” Daniel ist sehr traurig. Er fragt: “Papa, warum bist du ruhig?” Adam sagt: “Mein Sohn, wir wissen nicht, ist es gut oder ist es schlecht. Die Zeit zeigt es.” Drei Tage später, am Morgen kommt Max zurück. Max ist nicht allein. Fünf wilde Pferde laufen mit Max. Adam staunt, Daniel staunt. Die Leute im Dorf staunen auch. Sie rufen: “Adam hat Glück. Adam hat jetzt sechs Pferde.” Adam lächelt nur. Daniel arbeitet jeden Tag mit den neuen Pferden. Er spricht ruhig. Er gibt Wasser. Er zeigt den Weg. Ein Pferd ist sehr wild. Eines Tages springt das Pferd zur Seite. Daniel fällt. Sein Bein tut weh. Das Bein ist kaputt. Daniel kann nicht gehen. Die Leute sagen schlecht. Die wilden Pferde sind gefährlich. Adam sagt ruhig: “Gut oder schlecht? Wir wissen es nicht. Die Zeit zeigt es.” Daniel liegt im Bett. Er liest. Er trinkt Tee. Sein Bein braucht Zeit. Eine Woche später beginnt ein Krieg im Land. Soldaten kommen ins Dorf. Sie sagen, alle jungen Männer kommen mit. Viele Söhne gehen. Die Mütter weinen, die Väter schauen still. Ein Soldat sieht Daniel. Er sagt: “Der Junge hat ein kaputtes Bein. Er bleibt hier.” Daniel geht nicht in den Krieg. Viele andere Jungen gehen. Viele Jungen kommen nicht zurück. Im Dorf ist es still. Viele Menschen sind traurig. Die Leute sagen jetzt zu Adam: “Du hast Glück, dein Sohn lebt.” Adam setzt sich zu Daniel. Er sagt: “Siehst du, mein Sohn? Max war weg. Wir dachten, das ist schlecht. Aber Max kam zurück und brachte fünf Pferde. Dein Bein war kaputt. Wir dachten, das ist schlecht. Aber du bliebst hier. Du gingst nicht in den Krieg.” Daniel nickt. Er versteht langsam. Er sagt: “Papa, ich lerne. Ich bin geduldig.” Adam lächelt. Die Zeit geht weiter. Daniel übt langsam. Er steht auf. Er geht mit einem Stock. Später kann er wieder ohne Stock gehen. Max arbeitet wieder auf dem Feld. Die wilden Pferde sind ruhiger. Die Familie arbeitet zusammen. Diese Geschichte sagt, manchmal denken wir, das ist schlecht. Manchmal denken wir, das ist gut, aber oft wissen wir es nicht sofort. Die Zeit zeigt es. Sei geduldig, bleib ruhig, sei dankbar.

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